Freitag, 11. Juni 2021

Brand eines LKW-Anhänger-Gespannes auf der Autobahn 1 im Bereich der Gemeinde Emstek

Gegenseitige UnterstĂĽtzung: Feuerwehr und Malteser im LK Vechta

Der nächste Einsatz fĂĽr die Feuerwehr Bakum auf der Autobahn. Am Freitagnachmittag wurde ein brennender LKW auf dem Rastplatz „Hagelage“ in Fahrtrichtung Bremen gemeldet. Dort konnte die Feuerwehr jedoch keinen Brand feststellen und fuhr zwangsläufig auf der A1 weiter Richtung Cloppenburg. Wenige Kilometer weiter musste ein LKW-Gespann nach einem Reifenplatzer auf dem Pannenstreifen halten. Der Reifen war heiĂź gelaufen und fing Feuer.

Der Brand breitete sich auf den mit Getränkeflaschen beladenen Anhänger aus. Der Fahrzeugführer des LKW koppelte den Anhänger ab und zog sich hierbei eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Eine zufällig vorbeikommende RTW-Besatzung der Malteser betreute zunächst den LKW-Fahrer und griff dann zum Feuerlöscher um erste Löschmaßnahmen einzuleiten. Die Feuerwehr Bakum übernahm die Löscharbeiten und setzte einen Schaumteppich. Der LKW-Fahrer wurde in einem RTW der Malteser einem Krankenhaus zugeführt. Der Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst hatte eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Bremen zu Folge.

Pressemitteilung der Autobahnpolizei Ahlhorn:
Am Freitag, 11. Juni 2021, gegen 16:35 Uhr, befuhr ein 59-jähriger Mann aus Hoya mit seinem LKW-Anhänger-Gespann die A1 in Richtung Bremen, als ein Reifen des Anhängers platzte. Der Mann lenkte seinen Gliederzug auf den Standstreifen und stellte das Warndreieck auf. Als er zu seinem Fahrzeug zurückging, bemerkte er, dass der Anhänger im Bereich des geplatzten Reifens angefangen hatte zu brennen. Der 59-Jährige versuchte zunächst mit einem Feuerlöscher den Brand selbst zu löschen. Als dies misslang, koppelte er den Anhänger vom LKW ab, um ein Übergreifen der Flammen auf das Zugfahrzeug zu verhindern. Hierbei atmete er Rauch ein und erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Zur weiteren Untersuchung wurde der Mann in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Bakum war mit 48 Feuerwehrleuten und sieben Einsatzfahrzeugen vor Ort und konnte den Brand schnell löschen. Hierbei war hilfreich, dass der brennende Anhänger mit Mineralwasser für den Einzelhandel beladen war und der Brand sich daher nicht weiter ausbreiten konnte. Für die ersten Löscharbeiten wurde die Autobahn kurzfristig voll gesperrt. Für die Bergungsarbeiten reichte dann eine halbseitige Sperrung aus, so dass es lediglich zu einer geringen Staubildung kam. Der Schaden wird durch die Polizei auf ca. 10.000 Euro geschätzt.


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