Sonntag, 20. April 2014

Campemoor: Osterfeuer setzt 5.000 qm Moorfläche in Brand + drei Feuerwehren im Einsatz + schwierige Löschwasserversorgung

roh_2014-04-20_0012Es gibt ungeeignete Flächen für ein Osterfeuer. Zu diesen zählt auch eine Moorfläche. Denn aus Moorflächen wird Torf gewonnen und Torf war früher ein wichtiger Brennstoff. Das wussten vielleicht nicht alle Bewohner von Campemoor im Landkreis Vechta. Mit Gästen wollte ein Hausbewohner in Campemoor sein privates Osterfeuer abbrennen, Würstchen grillen und das eine oder andere Bier trinken. Offensichtlich war auch alles gut vorbereitet. Sogar eine Genehmigung für das private Osterfeuer lag vor. Mit der Genehmigung kamen allerdings auch die Auflagen für die Durchführung eines Osterfeuers. Und die wurden wohl nicht gelesen.

Auf dem Privatgelände hätte das Osterfeuer unter Berücksichtigung der Auflagen stattfinden dürfen. Nicht aber auf der hinter dem Haus liegenden Moorfläche. Das Osterfeuer brannte und noch bevor die Würstchen auf den Grill konnten, brannte bereits eine beachtliche Fläche vom Moorland. Die trockene Witterung der vergangenen Tage und der mäßig-starke Wind begünstigten ein Ausbreiten der Flammen. Die Feuerwehr Vörden forderte nach Eintreffen an der Einsatzstelle sofort Verstärkung aus Damme und Neuenkirchen an, denn am Brandort gab es keine ausreichende Wasserversorgung. Und das Feuer breitete sich weiterhin aus. Lange Schlauchleitungen mussten von Hydranten bis ins Moor verlegt werden. In stundenlanger Löscharbeit konnte der Moorbrand schliesslich unter Kontrolle gebracht werden. Möglich, dass der Verantwortliche Gastgeber den Feuerwehreinsatz bezahlen muß. Die Feuerwehr spricht von grober Fahrlässigkeit.

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